KI-Projekt
Smarter Arbeitsschutz mit KI: Wissen schnell und quellenbasiert nutzbar machen
Welches Problem wurde gelöst?
In der Praxis müssen Arbeitsschutzinformationen schnell auf konkrete Situationen angewendet werden: Welche Regel gilt für eine Tätigkeit? Welche Schutzmaßnahmen sind erforderlich? Was gehört in eine Gefährdungsbeurteilung oder Betriebsanweisung? Und welche Quelle belegt die Entscheidung?
Die Informationen sind zwar vorhanden, liegen aber oft in umfangreichen Kompendien, Regelwerken und Dokumentenstrukturen. Das macht die Recherche zeitaufwendig und erschwert einheitliche, nachvollziehbare Ergebnisse. Gelöst wurde daher das Problem, aktuelles Arbeitsschutzwissen schneller, zuverlässiger und quellenbasiert in konkrete Arbeitsergebnisse zu übersetzen.
Wie sieht die Lösung aus?
Das vom Jedermann Verlag mit aktuellen Daten aufbereitete Arbeitsschutz- und Arbeitssicherheits-Kompendium wurde in eine KI-gestützte Lösung überführt. Nutzer können Fragen in natürlicher Sprache stellen und erhalten konkrete, verständliche Antworten mit belastbaren Quellenangaben.
Die Lösung unterstützt sowohl schnelle Fachrecherchen als auch praktische Anwendungsfälle, etwa die Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen, Unterweisungsinhalten oder Entscheidungsvorlagen für Arbeitsschutzmaßnahmen.
Wie kommt KI zum Einsatz?
KI kommt über einen agentischen Advanced-RAG-Ansatz zum Einsatz. Die Nutzerfrage wird zunächst klassifiziert, fachlich eingeordnet und validiert: Geht es um eine allgemeine Auskunft, eine konkrete Tätigkeit, eine Gefährdung, eine Schutzmaßnahme oder ein zu erstellendes Dokument?
Anschließend extrahiert das System die relevanten Such- und Kontextsignale, durchsucht das aufbereitete Kompendium entlang seiner komplexen hierarchischen Struktur und bewertet die gefundenen Quellen. Kapitel, Unterkapitel, Regelbezüge und fachliche Zusammenhänge bleiben dabei erhalten.
Auf dieser Basis formuliert die KI eine nutzbare Antwort oder erstellt einen strukturierten Entwurf, zum Beispiel für eine Gefährdungsbeurteilung oder Betriebsanweisung. Die Ergebnisse werden gegen die Quellen validiert und mit Nachweisen versehen. Die KI ersetzt damit nicht die geprüfte Fachquelle, sondern macht sie schneller zugänglich, verständlicher und direkt für praktische Arbeitsschutzaufgaben nutzbar.
Wie hat Sie das KI Lab Heidelberg unterstützt?
Das KI Lab Heidelberg hat nach einem Kennenlerngespräch für das Unternehmen im Juli 2025 nach potenziellen Lösungsanbietern im Bereich Generative KI gesucht. Im Rahmen dieser Suche kam eine Vermittlung zur neunzehn innovations GmbH zustande. Diese Vermittlung führte zu einem Auftrag und dem anschließenden KI-Projekt.


Das Team
Ansprechpartner Jedermann Verlag GmbH: Frank Hotz
Ansprechpartner Neunzehn GmbH. Frank Rust
Weitere KI-Projekte
Kooperation Gebäudereinigung Wirth GmbH und convaise GmbH
„Richie“ – eine KI, die Reinigungskräfte im Arbeitsalltag unterstützt
Kooperation Mann und Schröder GmbH und Langdock GmbH
KI im Arbeitsalltag: DSGVO-konformes customGPT
Kooperation Mann und Schröder GmbH und ScavengerAI GmbH
Datenflut wird Wissensquelle – KI-Analysen in Produktion und Vertrieb

